Als ich (im Jahr 2000) meine Frau kennen lernte, schwärmte sie mir von ihrem ersten Auto vor: eine Ente im 007-Design, von ihrer Tante geerbt. Leider existiert kein Foto mehr, und auch den nächsten TÜV hat die Ente nicht überlebt. Aber die Liebe zur Ente blieb bestehen.

Und so versuchte ich, als Geburtstagsüberraschung eine Ente für einen Tag zu mieten, musste aber feststellen, dass niemand bereit war, sein Schätzchen aus der Hand zu geben. So wurde (schon sehr früh) die Geschäftsidee geboren. Die Umsetzung ließ allerdings auf sich warten.

Es blieb also nur eine Möglichkeit, Ente zu fahren: kaufen. So ließen wir unser erstes Schmuckstück nach dem Motto „Aus drei mach eins“ bauen und nach unseren Wünschen lackieren, strahlend gelb mit schwarzen Flügeln. Seit 2002 lebt sie bei uns und begleitete uns auch zu unserer Hochzeit.

Seit der ersten Fahrt bin ich nun auch vom Entenfieber gepackt, denn die Vorteile sprechen einfach für sich.

Die Liebe und innere Verbundenheit meiner Frau zur Ente geht so weit, dass sie die Probefahrten bei neuen Enten übernimmt, da sie die Fähigkeit hat, intuitiv im „Allerwertesten" zu spüren, ob die Ente gesund ist. Und dass, obwohl ich doch der Kfz-Mechaniker bin.

Inzwischen ist auch unsere Tochter (Baujahr 2003) begeisterte Enten(-bei-)fahrerin.

   
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